Verfahren wegen Störung des Öffentlichen Friedens vom 1468-02-10

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Joschua
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Verfahren wegen Störung des Öffentlichen Friedens vom 1468-02-10

Beitrag von Joschua »

Tiberius zeigt auch Joschua an, die Augsburger Gerichtsbarkeit sollte wohl etwas zusätzliche Arbeit bekommen:
Chronik Ihrer Verfahren

Verfahren wegen Störung des Öffentlichen Friedens vom 1468-02-10
Ankläger : Provinz Grafschaft von Augsburg
Der Richter der Provinz: Mardock83
Der Regent: Noahalleros
Urteilsspruch : Freigesprochen
Anklageschrift
Hohes Gericht,
hiermit klage ich Joschua gem. § 7 Abs. 2b. a StGB-Aug an.
§ 7 - Störung des öffentlichen Friedens
(2) Darunter fallen insbesondere:
b) Beleidigungen, Verleumdungen und Rufmord

Der Bürger Joschua hat den Bürger Ritter Tiberius von Staufen-Zähringen, Markgraf von Sausenburg, Pfalzgraf von Sigmaringen, Fürst von Speyer, Kaiserlicher Graf von Nassau, Grafon Veringen, Baron von Warendorf beleidigt.

Dabei geht es um folgende Aussage:
Hier geht es darum wie die Bauern besonders der jetzige König Wajakla (Bauernpartei, Exregent von Augsburg), Tiberius (Exregent, siehe 2x angeklagt) und der jetzige Regent abfällig und überheblich mit Fremden umgehen bis hin zur Kriegserklärung etc.


Gez.
Mirabella van Steengracht
Staatsanwältin von Augsburg
10.02.1468
Erstes Plädoyer der Verteidigung
Joschua kommt überrascht ins Gericht und hört sich die Anklagerede der Staatsanwältin an.

"Wertes Gericht, ich kann beim besten Willen keine Beleidigung in diesem Satz erkennen. Ich erinnere an die Zeit als der werte Tiberius noch in Ravensburg lebte. In dieser Zeit wurden wir von Franzosen bedroht. Dieser werte Herr lief in der Stadt umher und beleidigte die Fremden auf unflätigste Art und Weise. Froschschenkel war eines der freundlicheren Worte.Ich denke viele, die damals in Ravensburg lebten erinnern sich daran, wie er sich abfällig gegenüber Fremden benahm und mit Fremden umging. Dies ist leider keine Beleidigung sondern eine Tatsache.
Desweiteren hat er mich beleidigt, alleine mit der Tatsache, dass er einem Duelle bisher immer auswich und den Fehdehandschuh nicht annahm. Solche Dinge klärt man unter Männern selbst. Er jedoch bemüht ein Gericht, das momentan eh schon ziemlich überlastet ist mit seiner Eitelkeit."

Joschua setzt sich wieder hin.
Die Verteidigung ruft Laturamedus in den Zeugenstand
Hier seine Zeugenaussage:
Hohes Gericht, verehrte Anwesende,

der Angeklagte lügt, dass sich die Balken biegen! Seine feinschmeckende Fragwürdigkeit Tiberius von Wasauchimmer nannte die eindringenden Französischen Horden damals nicht Froschschenkel, sondern Froschschenkelfresser.

Ich erinnere mich deshalb so gut daran, weil dies eines von zwei Malen war, dass ich mit Seiner Sparsamkeit Tiberius von Allyoucaneat einer Meinung war. Das andere Mal stieß ich zufällig dazu, wie Seine Sehenswürdigkeit Tiberius von Ulm, um Ulm und um Ulm herum zu einem seiner Speichellec... ich meine Serviettenträger guten Tag sagte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich in meiner damaligen Funktion als Lizenzbevollmächtigter von Schaffhausen am frühen Morgen bereits drei Marktbetrügern Strafbrote aufgebrummt und fand halt auch, dass dies ein guter Tag war.

Nichtsdestotrotz ist der Angeklagte Joschua - der eigentlich Janosch heißt ... er spricht nur sehr ungern darüber - dennoch mindestens Vierzuteilen, weil alles - selbst die Wahrheit! -, das ein nicht so tolles Licht auf Seine Unpässlichkeit Tiberius von Villeroy & Boch wirft, selbstverständlich eine Lüge ist, denn Seine Dreilagigkeit Tiberius von Hakle-Feucht ist über jeden Spott erhaben. Desweiteren möchte ich anfügen, dass Seine Wiederverwertbarkeit Tiberius de Sac Jaune eine ausgesprochen liebenswürdige, ja, geradezu harmoniesüchtelnde Persönlichkeit unserer Grafschaft ist. Nichts läge Seiner Zwiespältigkeit Tiberius of Jekyll & Hyde ferner, als in einem Anflug von megalomaner Selbstüberschätzung und Amokläufigkeit und mit fadenscheinigen Anklagen seine Kritiker mundtot zu machen.

Zu Joschuas Duellaufforderung kann ich leider nichts sagen, bin aber froh, dass Seine Friedfertigkeit Tiberius de Torquemada es nicht hat dazu kommen lassen, denn einem jeden Augsburger müsste klar sein, dass Seine Biegsamkeit Tiberius di Serpentina mangels Rückgrat eh kaum zu treffen wäre und deshalb gottgewollt jeden Kampf gewönne.

Wenn das Hohe Gericht nichts dagegen hat, wende ich mich jetzt wieder der Führung meines Dorfes und der Aufrechterhaltung meines Alkoholpegels zu. Prost Augusta!
Die Verteidigung ruft Kenna in den Zeugenstand
Hier seine Zeugenaussage:
Kenna macht ihre Aussage:

Wertes Gericht,
ich bin hier als Zeuge berufen für Joschua um seine Aussage über die Anschuldigung der Exregenten wäre zwei mal angeklagt worden zu bestätigen. Dies ist so nicht richtig, denn :

- 1/02/1468 - Prozess zwischen Tiberius und der Gemeinde von Augsburg
Tiberius wird wegen Störung des Öffentlichen Friedens vor Gericht gestellt.

- 1/02/1468 - Prozess zwischen Tiberius und der Gemeinde von Lindau
Tiberius wird wegen Störung des Öffentlichen Friedens vor Gericht gestellt.

-1/02/1468 - Prozess zwischen Tiberius und der Gemeinde von Lindau
Tiberius wird wegen Verrat vor Gericht gestellt.

Tiberius wurde in den letzten Tagen 3, in Worten dreimal angeklagt. Nachzulesen ist dies in den Gerichtsakten und Anklagen.

Zudem möchte ich anmerken, dass es zur Zeit (noch) eine freie Meinungsäußerung in der Grafschaft Augsburg gibt.
Hätte der Angeklagte gesagt, der, wessen Namen anscheinend nicht mehr genannt werden darf wäre ein Feigling, Drecksch…. Oh entschuldigt wertes Gericht, bei so schlimme Äußerungen mache ICH, also die Kenna, nicht mit. Das überlasse ich qualifizierteren Leuten.

Es entspricht der Tatsache, dass sich Tiberius keinem Duell stellt. Doch dies ist allein seine Entscheidung. Nur, darüber darf dann auch gesprochen werden. Zumindest bis jetzt.

Es entspricht der Tatsache, dass der klagewütige Exregent Gäste im Wirtshaus belästigte und beschimpfte, auch wenn dies schon länger her ist. Ich bekam von einer jungen Dame auch ein Schreiben über das ungebührliche Verhalten … aber das steht auf einem anderen Blatt.

Kommen wir einmal zu den gespendeten Kräutern. Es gibt dafür eine einfache Erklärung. Doch auch dazu werde ich mich nicht äußern. Der Spender weiß Bescheid.

Wie dem auch sei, soll ganz Augsburg der Mund verboten werden?

Kenna macht auf dem Absatz kehrt und setzt sich wieder.
Die Anklage ruft Tiberius in den Zeugenstand
Hier seine Zeugenaussage:
Hohes Gericht,

ich habe viele Jahre, dem Treiben unter anderem diesem Herrn zugeschaut, wie er mich in der Weinstube in aller Öffentlichkeit verleumdet und beleidigt.

In diesem Falle verbreitet er zum Beispiel die Falschbehauptung ich würde überheblich mit Fremden umgehen, wobei das natürlich subjektiv ist, aber Kriegserklärung?

Es ist einfach eine lange Historie an solchen unschönen Dingen wie oben:
In Fragen an den Rat hat er sich mit anderen zusammengeschlossen, mein Ansehen in den Schmutz zu ziehen praktischerweise hat er einen Teil davon gleich mal eingeladen.(wen oder was hat er eingeladen??)
Die Zeugenaussage des Herrn ist sehr vielsagend, im Grunde müsste ich gar nichts mehr sagen.
Zu einem verleumdet er mich da erneut, zu anderen kann er keine der Unfreundlichkeiten beweisen, weiters waren die von ihm genannten Franzosen, keine Fremden wie andere Gäste, sondern Invasoren, Feinde der Grafschaft, die uns damals vor 10 Jahren angegriffen haben.
Zum Punkt mit den Kriegserklärungen hat er sich nicht geäußert, wie dem auch sei, weil das leider der Fantasie des Angeklagten entspringt. Nun ja, er unterstellt mir unmännlich zu sein und hier nur ob meiner Eitelkeit zu sein, das ist nicht korrekt, ich habe einfach eine andere Auffassung vom Wesen der Duelle und der Ehre, aber das steht hier nicht zur Debatte. Ich habe schon in genügend Schlachten für mein Vaterland gekämpft, um diese Verleumdung wohl nicht auf mir sitzen lassen zu müssen.
Wenn man also der Logik von Joschua mit den Duellen folgt, sollte man also alle zum Duell herausfordern und die, die nicht annehmen, beleidigen einen, sind also anklagbar.
Das ist ein klassischer Zirkelschluss und nun ja, ich weiß nicht ob es so klug ist, sich in einer Anklage wegen Beleidigung noch mal beleidigend zu Wort zu melden, kann man zwar machen, aber sollte sich eben nicht wundern, wenn man verurteilt wird.
Ich nehme einfach mal ein paar Beispiele zur Hand, die man sich gerne an Fragen an den Rat selbst durchlesen darf (der vollständigkeitshalber) am 12 Februar vorletztes Jahr Bsp. das:

"das Problem in unserer Provinz momentan kann man leider auf den Regenten reduzieren. Jahrelang sah und hörte man nichts von ihm, nun kam er zurück und der alte Streit ist wieder da. (Auch früher bevormundete er erfahrene Bürger dieser Provinz)
Ihm mangelt es an Respekt und Achtung für die Leistungen alter Räte. Er macht gerne andersdenkende zur Schnecke"

Einen Tag später:

"Nur weil ein Kamerad, der viele geldige (??) Anhänger mit 2 Stimmen hat, vor Jahren hier verscheucht wurde, in anderen Provinzen leider auch nicht gerne gesehen ist, nun wieder seine Polemik seinen Verdruss und seinen Streit hierher gebracht hat, sollen nun alle anderen dumm sein und nur dieser Kamerad der Held? Lasst Euch nicht den Kopf verdrehen und denkt mit gesundem Menschenverstand und Ihr werdet verstehen, worum es diesem Kameraden geht.

Aufruf an alle Provinzen: Regent günstig abzugeben."


oder dann auch mal sowas:


"wir kennen uns ja schon von Jugend an. Auch damals war Dein Auftreten schon kindlich und peinlich. Trotzdem wurde Dir die Chance gegeben Regent dieser Provinz zu werden.

Das war leider noch peinlicher. Durch Alleingänge, Lügen, Fälschungen und falsche Entscheidungen wurdest Du gebeten zu gehen.

Wir hatten wieder jahrelang Ruhe und alles lief perfekt. Nach Jahren Deiner für uns erfreulichen Abwesenheit "beglückst" Du uns nun wieder.

Was ist nun los? Streit, fehlendes Geld, verdiente Vasallen, Exregenten etc. werden von Dir durch den Dreck gezogen (und nur von Dir, den Rat ignorierst Du ja beständig, wenn dann beleidigst und beschimpfst Du andere Räte).

Meinst Du nicht, Du könntest dieser Provinz einen riesen Gefallen tun und endlich wieder wie zuvor in der Versenkung verschwinden?

Es wären viele Bürger dankbar."



Muss ich noch mehr sagen ? Ich denke nicht und das waren nur ein paar Beispiele, es ging einfach darum zu zeigen, es war nicht ein einmaliger Ausrutscher (den ich auch nie anzeigen würde)
Zu den Zeugen:
Nur eine Frage stelle ich mir immer wieder bei den langen Monologen des Herrn, warum schreibt Laturamedus nicht einfach die Beleidigungen stumpf runter, statt sie in viele Worte zu packen, die keinerlei Argumente beinhalten, außer die Aussagen, wir sind gegen dich Tiberius, in verschiedenen Variationen. Es würde allen soviel Zeit sparen.


Tiberius setze sich dann auch hin.
Anklagerede
Hohes Gericht,

der Angeklagte hat die Tat begangen.
Um Ihn daran zu erinnern das er in Zukunft leiser über andere Personen spricht rate ich zu einem Tag Bergwerksarbeit und den erhaltenen Lohn dafür der Provinz zu spenden.

Nun zum Kläger, euch möchte ich bitten, das Gericht in Zukunft nicht für solche belanglosen Dinge zu benutzen. Klärt es wie ein Mann und wenn Ihr nicht möchtet das man über euch redet könnt Ihr den Anwesenden ja bitten es nicht öffentlich zu tun.


gez.
Mirabella van Steengracht
13.02.1468
Letztes Plädoyer der Verteidigung
Interessiert hört Joschua der Staatsanwältin zu, weiß er bisher immer noch nicht, weswegen er eigentlich angeklagt ist. Gerade als die Staatsanwältin anfängt zu reden, setzt sie sich schon wieder hin. Joschua ist sehr verwirrt, hat sie keinerlei Angaben zu seinen angeblichen Verfehlungen gemacht, kein Gesetz genannt. Nichts. Aber eine Strafe soll er bekommen? Weswegen?
Joschua wird vom Richter aufgerufen das letzte Wort zu sprechen. Also steht er unsicher auf und beginnt zu sprechen:

"Hohes Gericht, ich bin etwas sprachlos, denn ich konnte bisher keine Anklagerede vernehmen. Ich hörte von der Staatsanwältin keinerlei Begründung auf die ich antworten könnte.

Der Kläger wirft mir vor, ich würde ihn beleidigen. Ich erkenne in keinen Aussagen eine Beleidigung. Z. B. sagte ich, dass diese 3 Herren Ausländer häufiger beleidigten und beschimpften.
Der Kläger widerspricht dem nicht.
"...bis hin zur Kriegserklärung". Unser König Wajakla hat erst kürzlich den Kriegszustand ausgerufen.
Ich sagte nie, der Kläger hätte den Krieg erklärt.

Und sogar vor Ihnen, Hohes Gericht unterstellt er mir Unwahrheiten: Der Kläger behauptete: "In Fragen an den Rat hat er sich mit anderen zusammengeschlossen..." Dies ist eine Unwahrheit und es gibt auch keinerlei Anhaltspunkte dazu.

Auf die nicht belegten Beispiele des Klägers will ich nicht weiter eingehen und Eure Zeit damit zu lange beanspruchen. Dies waren alles Meinungsäußerungen und liegen lange zurück und sind kein Gegenstand dieser Anklage.

Desweiteren sind alle Äußerungen in einem Umfeld geschehen, in dem eigene Regeln gelten und eine eigene Gerichtsbarkeit herrscht. Dort gibt es viele die anonym schreiben und beleidigen. Es wird sich erzählt, dass der Kläger selbst diese Art gerne benutzt.
Aber die Staatsanwältin hat diese Bläulinge, wie sie auch gerne genannt werden, noch nie verfolgt. Aber mich, der nur mit seinem Namen dort schreibt. Alleine deshalb spreche ich dem Gericht ab über den mir nicht näher beschriebenen Vorwurf zu urteilen.

Wenn ich richtig zählte, war der Kläger 9-mal im Rat, ich 8-mal. Auch ich war im Krieg für diese Provinz und habe Orden erhalten. Ich denke ich bin auch ein ehrbarer Bürger, der schon sehr viel für diese Provinz geleistet hat und weiterhin leisten wird.

Aber Ihr habt ja selbst gehört, wie abfällig der Kläger über mich und 2 unserer gewählten Bürgermeister spricht.

Hohes Gericht, ich fordere als Resultat aus obigen Begründungen einen Freispruch."

Joschua schaut in die Runde und setzt sich wieder hin und harrt auf den Richterspruch.
Das Urteil wurde verkündigt
Urteilsspruch
Der Beschuldigte wurde freigesprochen.
Der Richter erhielt von einem Beutel einen Zettel. Er las diesen Zettel schnell durch.

"An das hohe Gericht,

da der Prozess schon so lange währt, habe ich auch, etwas das Interesse daran verloren und um der Justiz arbeit zu ersparen, werde ich meinen Antrag zurück ziehen. Ein Zeichen wurde ja gesetzt und dürfte als Warnung an diese Leute wohl vorerst ausreichen.

Ich hoffe das ich nicht zuviel Umstände gemacht habe, ich danke für die Zeit

mit freundlichen Grüßen
Tiberius von Staufen-Zähringen.
Markgraf von Sausenberg usw..
Imperial Marshal"

Dann blickte er auf.

Der Prozess ist hiermit beendet. Der Herr Tiberius, welcher die Anzeige gestellt hatte, hat diese soeben zurückgezogen. Damit sehe ich auch keinen Grund mehr hier weiterzumachen.

Sollte jemandem der Prozessausgang nicht behagen, stehen ihm natürlich die höheren Instanzen zur Verfügung. Wobei bei der Seite der Anklage aufgrund der Rücknahme wohl eine Berufung ausgeschlossen sein wird. Aber das hat dann ein höheres Gericht zu entscheiden.

Ich spreche hiermit den Angeklagten formal frei, um den Prozess zu beenden. Wobei der Prozess eigentlich nicht mit einem Freispruch endet, da keine Anklage mehr da ist, deren er freizusprechen ist.

Hiermit ist der Prozess beendet.
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Joschua
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Re: Verfahren wegen Störung des Öffentlichen Friedens vom 1468-02-10

Beitrag von Joschua »

Tiberius hat geschrieben:


Ich möchte bitten eine Klage gegen Joschua und Chris71 einreichen. Beleidigungen gehören vermutlich zum Politischen Geschäft, aber das nicht mal angesicht der Gefahr und dem bedrohten Heimatland, sowas unterlassen kann, erfolgt nun eine Anzeige.

http://forum.renaissancekingdoms.com/vi ... start=2040

Da werden verschiedene Verleumdungen und Verschwörungen gegen mich verbreitet

Chris 71:
-Die Grafschaft ist Dank Tiberius und dem jetzigen Regenten ,aber schon in eurer Regentschaft heruntergewirtschaftet worden .
Euch ist doch nur wichtig einen Titel zu tragen und immer schön brav den Mantel des Unwissens über eure Unfähigkeit zu legen.

Joschua:
Hier geht es darum wie die Bauern besonders der jetzige König Wajakla (Bauernpartei, Exregent von Augsburg), Tiberius (Exregent, siehe 2x angeklagt) und der jetzige Regent abfällig und überheblich mit Fremden umgehen bis hin zur Kriegserklärung etc.

1. Bin ich kein Bauer, weder ein Bauer im Agraischen noch im Parteilichen Sinne aber das ist nicht was ich juritisch verfolgt sehen möchte, sondern ich würde abfälig und überheblich mit Fremden umgehen oder schlimmer noch Kriegserklärungen aussprechen.

Und das ist nicht das erste mal, regelmäßig verleumden mich die Angeklagten in der Weinstube ich denke etwas gemeinnützige Arbeit im Bergwerk wird sie auf produktivere Gedanken bringen.


Es grüßt
Tiberius von Staufen-Zähringen.
Reahgar hat geschrieben:


Der Antrag erhält das vorläufige Aktenzeichen

[RSA-08/68]Joshua - SdöF| 24.01.1468

und wird entsprechend einem Reichsstaaatsanwalt zur Bearbeitung übertragen.
Reahgar hat geschrieben:


Der Antrag erhält das korrigierte Aktenzeichen

[RSA-08/68]Joschua - SdöF| 01.02.1468

und wird entsprechend einem Reichsstaaatsanwalt zur Bearbeitung übertragen.
Reahgar hat geschrieben:


Bild
Verfahren:
[RSA-08/68]Joschua - SdöF| 01.02.1468

Verfahrensgegenstand:
§ 7 - Störung des öffentlichen Friedens des Strafgesetzbuch der Grafschaft Augsburg (StGB-Aug)

Antragsteller:
[Tiberius] Tiberius von Staufen-Zähringen

Beklagte:
[Joschua] Joschua

Antrag:
Der Antrag wird abgewiesen.

Begründung:
Formale Prüfung:

Gemäß § 3 - Absatz 1 des Strafgesetzbuches der Grafschaft Augsburg gelten Straftaten als verjährt und werden nicht mehr verfolgt, wenn sie nicht innerhalb eines Monats nach ihrem Bekanntwerden beim Büttel, Bürgermeister oder Staatsanwalt zur Anzeige gebracht oder nicht innerhalb von 4 Monaten angeklagt werden.

  • Der Tatzeitpunkt wird auf den 1. Februar 1468 datiert und die Anzeige des Klägers Tiberius von Staufen-Zähringen erfolgte ebenfalls am 01.Februar 1468 und ist somit innerhalb eines Monats nach bekannt werden angezeigt worden.

Gemäß §5 Absatz 2 ist die Reichsstaatsanwaltschaft für Klagen gegen Ratsmitglieder, Regenten und Kronratsmitglieder und ebenso für Klagen wegen begangener Straftaten in Reichsinstitutionen zuständig.
Sie übernimmt Klagen bei erklärter Befangenheit des Provinzstaatsanwaltes.

  • Der hier angezeigte Joschua war zum Zeitpunkt der Anklage kein Ratsmitglied oder Regent der Provinz Augsburg oder Kronratsmitglied des deutschen Königreiches.
    Des weiteren ist die Tat nicht innerhalb einer Reichsinstitution geschehen, sondern an einer Örtlichkeit innerhalb von Augsburg an dem Bürger der Provinz oder andere interessierte Personen Fragen an den Augsburger Rat stellen können.
  • Somit erfüllt der Angezeigte keine der benannten Voraussetzungen und auf Grund dessen erfüllt die Anzeige nicht die formalen Kriterien für eine Fallübernahme durch die Reichsstaatsanwaltschaft.
    Die Klage ist somit formal abzulehnen.


Bild
Reahgar di Loredan
Verfahrensleitender Reichsstaatsanwalt

Bild
05.02.1468
Gesperrt